Wir sind überzeugt: Jedes Kind hat den Wunsch zu lernen. Doch nicht jedes Kind gelingt das unter den Bedingungen, die Schule und Alltag oft vorgeben. Viele Lernende, die zu uns kommen, tragen Erfahrungen von Misserfolg, Druck, Vergleich oder dem Gefühl „nicht zu genügen“ mit sich. Wenn Eltern sagen: „Mein Kind hat keine Motivation mehr“, sehen wir das nicht als Ursache, sondern als Symptom. Motivation entsteht nicht durch mehr Druck, Appelle oder Belohnungen. Sie wächst dort, wo ein Kind:
Kinder mit anhaltenden Lernschwierigkeiten verlieren Motivation häufig deshalb, weil sie gelernt haben, dass Anstrengung nicht zu Erfolg führt.
Wir sind überzeugt: Lernen ist kein reiner Informationsprozess, es ist ein Beziehungsprozess. Kinder, die mit Lernproblemen zu uns kommen, zeigen oft Rückzug, Unsicherheit oder Widerstand. Das ist keine Störung, sondern eine verständliche Schutzreaktion. Deshalb ist eine wertschätzende, sichere und stabile Beziehung die Grundlage unserer Arbeit. Erst wenn sich ein Kind emotional getragen fühlt, kann kognitives Lernen sinnvoll stattfinden. Darum arbeiten wir:
Für uns beginnt lerntherapeutische Arbeit immer mit Verstehen statt Bewerten. Unser diagnostischer Ansatz ist ressourcenorientiert: Das heißt, wir analysieren Lernprozesse nicht, um Kinder in Schubladen zu stecken, sondern um passgenaue Förderwege zu entwickeln. Viele schulische Schwierigkeiten beruhen nicht auf mangelnder Begabung, sondern z. B. auf:
Wir glauben, dass Lernen nicht scheitert, weil Kinder zu wenig üben, sondern weil Lernen zu oft beschämt,
überfordert oder sinnlos erlebt wird. Lerntherapie ist für uns deshalb kein Reparaturversuch und kein
Nachholen von Schulstoff, sondern ein Entwicklungsprozess, der Lernen wieder möglich macht.
Dabei steht für uns ein Grundsatz im Mittelpunkt: Lernen darf nicht verletzen.
Fehler sind keine Beweise des Scheiterns, sondern notwendige Schritte auf dem Weg zu echter Kompetenz
und Selbstvertrauen.
Lernen scheitert weil Lernanforderungen häufig nicht zu ihren neurokognitiven Voraussetzungen passen.
Besonders Kinder mit neurodiversen Leistungsprofilen (z.B. ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie, LRS, etc.)
oder komplexen Lernprofilen erleben Lernen deshalb früh als frustrierend, unverständlich oder beschämend.
Unsere Arbeit stützt sich auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und bewährte Förderansätze. Wir wissen: Kein Konzept wirkt unabhängig vom Individuum. Darum passen wir Methoden an das Kind an, nicht umgekehrt. Unsere lerntherapeutische Praxis integriert:
Je nach Bedarf setzen wir Förderunterricht, Lerntherapie und Online-Lernformate gezielt ein.
Unsere professionelle Lerntherapie
schafft Tiefe, Entwicklungsbegleitung und diagnostische Klarheit für alle diagnistizierten Lernstörungen.
Unser individueller Förderunterricht
stärkt schulische Anforderungen und fördert stabile Lernroutinen bei Lernschwächen.
Unser moderner Online-Unterricht
ermöglicht strukturierte und flexible Lernräume, insbesondere bei Motivationseinbrüchen oder Überforderung.
Für uns zählt immer die Frage: Was hilft diesem Kind jetzt wirklich weiter?
Wir glauben daran, dass Kinder lernen, wenn Lernen wieder: